Das erfahrene Eichhörnchen

 

Willkommen im Blog. Hier erfahrt ihr Neues & Nützliches, Kurioses & Lustiges, Rezepte, Gartentipps und Geschichten von unseren Lieferanten. Ich habe vor einigen Jahren eine Ausbildung zur Streuobst-Pädagogin gemacht. Ja, sowas gibt’s und die Landratsämter in der Region fördern Schulen die uns zum Unterricht einladen. Wir pflanzen Obstbäume mit den Kindern, sammeln Kräuter, machen Saft, erklären Tierspuren, Wildpflanzen, Vögel und vieles mehr. Die Ausbildung war super intensiv und ich habe soo viel gelernt. Eines der Themen, die mich am meisten beeindruckt haben, waren die Unterrichtsstunden über Tierspuren. Damit sind nicht nur Pfoten-oder Krallenabdrücke gemeint, sondern Losungen, Fraßspuren und vieles mehr. So kann man z.B. an der Art und Weise wie eine Haselnuss aufgeknackt wurde erkennen, ob sie von einem Jungtier (unregelmäßger Rand, mehrere Versuche) oder von einem erfahrenen Eichhörnchen (ein glatter Biss in der Mitte der Nuß) geöffnet wurde. Beeindruckend, oder? Im Laufe der Jahre bin ich selbst so etwas wie ein erfahrenes Eichhörnchen geworden. Zumindest wenn es sich um essbare Wildkräuter, Blumen, Wildbienen und natürlich Honigbienen handelt.

Im Moment blüht unser Garten noch herrlich und die lieben Bienchen und ihre wilden Nachbarn finden reichlich Nahrung. Das ist im Herbst nicht selbstverständlich. Einige der besten Stauden für einen reichlich gedeckten Herbsttisch sind Fetthenne (Sedum), Bartblume (Caryopteris) und Goldrute (Solidago).

Fetthenne (Sedum)

Fetthenne (Sedum)

Bartblume “Heavenly Blue” (Caryopteris) - erhätlich in der Baumschule Entenmann

Bartblume “Heavenly Blue” (Caryopteris) - erhätlich in der Baumschule Entenmann

Goldrute (Solidago)

Goldrute (Solidago)

 
Anna Kathrin Entenmann